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Na, woher hat denn das Fichtelgebirge seinen Namen? Richtig! Die vielen Fichten gaben dem kleinen Mittelgebirge ganz im Nordosten Bayern, nahe der tschechischen Grenze, seinen Namen. Die magische 1000er-Grenze der Bergwelt wird gleich zweimal überschritten (Schneeberg und Ochsenkopf), damit gehört die Gegend zu den kältesten und im Winter schneesichersten Regionen Deutschlands. Aber eigentlich sind wir ja zum Biken hier, und dabei kommt der Motorradfahrer voll auf seine Kosten.
Die typische Mittelgebirgslandschaft, mit ausgedehnten Tannen- und Fichtenbeständen, wechselt sich mit mittelalterlich anmutenden Städten und Dörfern ab. Kleine Seen laden geradezu zum Verweilen bzw. Abkühlen ein. Nicht zu vergessen sind bekannte Städte, wie Selb und Arzberg, die im Dreieck zwischen Bayreuth, Hof und Weiden gelegen sind. Sie sind noch heute das Zentrum der deutschen Porzellanindustrie. Fährt man weiter in Richtung Nordwesten, so gelangt man zum angrenzenden Frankenwald. Dieses Mittelgebirge hat nur wenige herausragende Einzelgipfel, zeichnet sich aber vor allem durch seine relative Unberührtheit und seine tief eingeschnittenen Flusstäler aus.
Also richtig was fürs Auge und die Seele.
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