Die Juni/Juli Ausgabe der MOTORRADSTRASSEN ist da!
Endlich stimmt auch das Wetter und dem Motorradspaß steht nichts mehr im Wege.
In dieser Ausgabe sind wir mit zwei Urbayern im Bayerischen Wald unterwegs, besuchen mit einem Bikerwirt die Eifel und stellen die überarbeitete BMW R 1200 GS Adventure im Fahrbericht vor.
Glücklicherweise ist ja nun endlich der Sommer da. Bestes Wetter, Sonnenschein, hohe Temperaturen, Urlaubszeit... Hohe Temperaturen? Ja, jetzt! Noch im April sah das ganz anders aus. Besonders im Bayrischen Wald, wo wie Franz Treml und Bernhard Sitter besuchten...bei noch sehr winterlichen Bedingungen.
Noch härter traf es unseren Fahrberichtsredakteur, der zu den Ersten gehören wollte, die die neue Adventure von BMW unter den Hintern nahmen. Dieser Ehrgeiz hat sich gelohnt, musste aber mit "Frostschäden" bezahlt werden.
Lest einfach selbst!
Im Aprü in Boarischen Woid, seids narisch, do hots gern no an Schnee und do woits es motorradelfoarn?
Im April in den Bayerischen Wald, warum nicht? Solche Aussagen können nur von einem Preußen stammen, der bereits die Krokusse um sich herum blühen sieht und sich nicht vorstellen kann, dass es im südöstlichen Deutschland fast noch Winter ist. Also, auf geht’s, in die Region des Bärwurz und der Glasbläser.
Anfang des Jahres hatten wir mit den Bikerwirten Franz Treml aus Spiegelau und Bernhard Sitter aus Neureichenau vereinbart, sie zu Beginn der Saison zu besuchen. Beide hatten sich mit ihren Gasthäusern auf der Motorradmesse in Karlsruhe präsentiert. Da wir für Aufnahmen mit den modellgepflegten Kawasakis, der 1400 GTR und der Versys, im Bayerischen Wald Aufnahmen machen sollten, stand schnell fest wo wir übernachten würden. „Im Aprü in Boarischen Woid, seids narisch, do hots gern no an Schnee und do woits es motorradelfoarn?“. Wenn er Recht hat, hat er eben Recht der Sitter Bernhard. Nur leider wussten wir nicht, was er gesagt hatte. „Und aufn Arber kennts a nid aufi foarn, wois no nix zum segn giabt“. Na da waren wir aber dankbar, dass der Treml Franz mit seinem Hochdeutsch in die Bresche gesprungen war.
Vermutlich hatten sie was von toller Motorradregion und gutem Essen erzählt, passte doch.
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Beste GS aller Zeiten?
BMW belohnte seine treuesten Kunden passend zur Weihnacht 2009 mit genau dem, was sich Boxer-Fans wohl am sehnlichsten gewünscht hätten, wenn sie tatsächlich so kühn gewesen wären, von einem serienmäßig eingebauten 110 PS Boxermotor zu träumen, der ihre GS mit satten 120 Newtonmetern aus dem Eck schleudert.
Wir dürfen bei knapp Null Grad des Morgens in München einfliegen, um gleich den Supereimer der GS Reihe aus dem BMW Testfuhrpark auszuklinken. Die neue BWM R 1200 GS in Adventure-Ausführung ist fetter gestopft als Omas Weihnachtsgans. Mit allem, wovon Tourenbegeisterte feuchte Träume kriegen könnten. ABS, ASC, Enduro-ESA, Alukoffer, Griffheizung, LED Zusatzscheinwerfer, Bordcomputer, 33 Liter Riesentank, Handprotektoren und und und... vor allem: Mit DEM Aggregat.
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- MOTORRADSTRASSEN Juni/Juli 2010 (12.5 MB)