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Gablonzer Str. 11
D -
95686
Fichtelberg
Bayern
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0180 5656561 (14 ct. pro Min)
Telefax: +49
(0 92 72) 9 70 40
Internet: www.erlebnis-ochsenkopf.de
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Touristik
Motorradfreundliche Region
Beschreibung:
Erlebnisregion Ochsenkopf – immer eine Motorradreise wert!
Ganze 1.024 Meter ist er hoch – der Ochsenkopf. Jahrhunderte lang gingen die Menschen davon aus, dass er der höchste Berg des Fichtelgebirges ist. Erst vor rund 200 Jahren stellte man mittels modernerer Messmethoden fest, dass der benachbarte Schneeberg mit 1053 Metern, geringfügig höher ist. Schon von weitem erkennt man den Ochsenkopf an der "dünnen, langen Nadel", so der Ausspruch eines Berliners. 1958 wurde der Stahlbetonturm fertig gestellt, der damals nicht nur die Fichtelgebirgler mit Radiosendungen versorgte, sondern auch viele Bürger der damaligen DDR. Das eigentliche Wahrzeichen des Berges aber ist der "Asenturm", der Aussichtsturm des Fichtelgebirgsvereins e.V. mit Tagesgaststätte.
Das in Fels eingemeißelte Stierhaupt auf dem Berggipfel, das dem Berg den Namen verlieh, ist noch heute zu sehen. Woher es kommt? Viele Sagen ranken sich um den Berg. Am wahrscheinlichsten erscheint die Theorie, dass der Kopf ein Zeichen der Alchemisten ist, die dem Planeten Merkur Quecksilber zuordneten. Und in den Bergwerken am Ochsenkopf wurde Gold, Silber, Zinn, Eisen, aber auch Quecksilber abgebaut.
Die vier Gemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach schmiegen sich an den Ochsenkopf und sind mit einer Straße rundum verbunden, die zum Kurvenwalzer einlädt. Doch auch die Gemeinden, das Umland, sowie die ansässige Hotellerie und Gastronomie haben Motorradreisenden eine Menge zu bieten. Wählt man eine der vier Gemeinden als Ausgangspunkt, lässt sich die Region bei halb- und ganztägigen Routen schön erobern. Sie bietet technisch anspruchsvollen Fahrspaß – eine Mittelgebirgslandschaft wie geschaffen für schöne Touren auf einsamen kurvigen Nebenstraßen durch dichte Wälder. Neben Touren durch das Fichtelgebirge lohnen Abstecher ins Erzgebirge, in den Oberpfälzer Wald oder in den Frankenwald, nach Tschechien und in die südlich gelegene Fränkische Schweiz.
Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? In dem Fichtelberger AMF-Museum wird nicht nur die Entwicklung des Automobils von der Daimler Motorkutsche bis zum Lamborghini Diabolo, sondern auch über 30 Motorräder gezeigt. Es bedarf keiner besonderen Vorliebe für die Welt der Motoren, um von dieser Erlebnisschau funkelnder Kostbarkeiten, exklusiver Glanzstücke und blechgewordener Leidenschaften begeistert zu sein.
Ein weiteres Highlight für „Biker“ ist das jährlich stattfindende Warmensteinacher Motorradtreffen, das dieses Jahr vom 21.- 24. Mai stattfindet. Livemusik, geführte Touren, gemütliches Beisammensein und ein Bikergottesdienst werden wieder viele Motorradfreunde an den Ochsenkopf locken.
Eine der echten Besonderheiten der Region sind die Motorradhochzeiten am Ochsenkopf. “Ja, ich will” mit “Born to be wild“ in Warmensteinach hat sich vom Geheimtipp zur festen Größe unter heiratswilligen Bikern gemausert. Motorradpaare aus Bayern, Sachsen, Thüringen, Hamburg und Berlin kamen bereits ins kurvenreiche Fichtelgebirge, um im entsprechenden Bikerambiente zu heiraten. Damit ist das ansonsten beschauliche Warmensteinach Deutschlands erstes und einziges Motorradhochzeitsdorf. Auf der eigenen Maschine fährt das Brautpaar mit den Gästen vor das Standesamt, in dem der „Motorradbürgermeister“ Andreas Voit seit 2003 die Trauung vollzieht. „Andy“ traut nicht nur, er organisiert die gesamte Bikerhochzeit: Rockmusik, Luftballonherzen am Standesamt und am Motorrad von Andy, ein schön gebundenes schwarzes „Bikerstammbuch” mit entsprechender Zeichnung auf dem Cover, zwei Sektgläser mit den eingravierten Maschinen und eine Einladung für ein Wochenende in der Gemeinde Warmensteinach, sollte das frisch getraute Paar im fünften Jahr noch verheiratet sein, gibt es zur Trauung dazu. Das Bikerpaar erhält in aller Regel Spalier und, in bester Motorradmanier, ein minutenlanges lautes Motorgrollen von den Gästen. Nach der Zeremonie geleitet Andy das Hochzeitspaar auf dem Bike bis zum Ortsausgang. „So kann ich Hobby und Beruf verbinden und mache noch einige Menschen glücklich damit“, sagt Andy und gibt gerne Übernachtungstipps in motorradfreundlichen Hotels mit Unterstellmöglichkeiten für die Maschinen und in diesen speziellen Fällen mit hübschen Hochzeitssuiten.
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